(Un-)Kultur zum Wochenende

Bloged in Sprache von euro Samstag April 21, 2007

Meistens schreibe ich an dieser Stelle was über einen Film, den ich gesehen, ein Buch, das ich gelesen, eine CD, die ich gehört oder eine Veranstaltung, die ich besucht habe.
Heute nicht. Es gibt auch keinen Link auf eine kulturell besonders hervorstechende Seite. Es gibt nur den Link auf eine Buchbesprechung in der taz. Ja, dieses übriggebliebene Relikt aus der linksintellektuellen Szene. Die Besprechung über ein Buch, das ich wohl besser nicht lesen werde. Mir reicht schon die Besprechung, die einer geschrieben hat, der ausgerechnet Wallraff heißt. Weiß jemand ob das ein Verwandter von Hans Esser ist?
Das Buch heißt “Fünf Jahre meines Lebens” und wurde in deutsch verfasst von einem, der Kurnaz heißt. Und zwar von DEM Kurnaz. Wer wird das Buch lesen? Sicher nicht die Adressaten.
Ich auch nicht. Scheiß Altruismus. Click

Kontroverse

Bloged in Allgemein von euro Samstag April 21, 2007

Ich fechte da gerade einen aus mit den netten Nachbarn.
Chris lässt sich aus über Art. 14 des GG “…Eigentum verpflichtet, sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.” Und überträgt das auf die Blogs. Das wäre der schöne Idealfall. Manche aber haben Blogs als gleich(-un-)wertiges Medium wie Funk, Fernsehen und Printmedien entdeckt. Die Folge: Sie benehmen sich auch so. Machen Blogs für Kohle, schalten Werbung und gleiten in die Belanglosigkeit ab. Die jeweiligen Standpunkte dazu, die sich in der Sache selbst gar nicht unterscheiden, sondern nur in der Ansicht über den Umgang damit, kann man hier nachlesen: Click

Der Glos Michel hod a pfundige Idee

Bloged in Politik von euro Samstag April 21, 2007

Da gab’s mal einen alten Witz: Überrascht der Hausherr einen Einbrecher:”Was wollen Sie hier?” Sagt der:”Ich suche Geld.” Antwortet der Hausherr:” Au ja, da suche ich mit.”

Der Spiegelfechter, der sich aufschwingt, neben den Nachdenkseiten eines meiner beliebtesten Blogs zu werden, hat eine Analyse des Glos’schen Vorschlags in der Bildzeitung vorgelegt, die vor allem eines beschreibt:
Sie wollen uns jetzt verkaufen, dass wir nicht etwa von den Gewinnen der Großindustrie profitieren sollen (Löhne) sondern wir sollen von hoher Steuerlast befreit werden, was uns auch mehr Kaufkraft bringt (von unserem eigenen Geld) und die Großunternehmer bekommen gleich was mit ab. D.h. außer dass ihre Gewinne nicht angetastet werden, bekommen sie durch Steuersenkung noch was obendrauf, während wir hier im eigenen Saft schmoren. Und die Bildleser werden es morgen als ihre Meinung verkaufen. Ich kenne welche. Da spreche ich aus Erfahrung.
Viel eleganter steht das alles hier: Click

“Berater sind wie Eunuchen…

Bloged in Humor, Sprache, Dingenskirchen von euro Samstag April 21, 2007

…die wissen, wie es geht.” Sagte einst der Betriebsratsvorsitzende der Bertelsmann AG auf einer Betriebsversammlung.
Wenn man sie bezahlen muss, ist das natürlich tragisch. Wenn man an eine Gratisvorlesung kommt, sollte man sie aber unbedingt mitnehmen. Wenn man die eigene intellektuelle Aufbereitung danach nicht vergisst, kann das nicht nur interessant, sondern durchaus lehrreich sein.
Allen, die der angelsächsischen Mundart mächtig sind, sei dieser Link ans Herz gelegt. Click
Gut, dauert einen Moment, macht aber Spaß. Von den Amis kann man eine Menge lernen - mindestens, wie man einen Vortrag halten muss, unabhängig vom Inhalt. Wenn der auch noch interessant ist, um so besser.

Nachtrag: OK, es ist ein Japaner. Aber mit amerikanischem Pass.

Wenn von Pierer einen Abgang hat, hat die Börse einen hoch

Bloged in Geld von euro Samstag April 21, 2007

Kann das bitte! mal jemand falsifizieren?
INO Chart
Der Kurs ist hier in US$ ausgegeben, also durch 1,35 dividieren für EUR.

Tipp für Shareholder: Wenn die 1000 Mitarbeiter entlassen, bringt das höchstens 1-2 Punkte auf der nach oben offenen Richterskala. Aber wenn EIN Spitzenmanager geht, bringt das 3,5 Punkte. 30 Spitzenmanager in die Wüste schicken dürfte den Wert eures Depots also verdoppeln. Na? Macht mal!

Nachtrag: Damit mir keiner Bigotterie vorwirft: In meiner Zeit bei Siemens habe ich Vorzugsaktien kaufen dürfen für insgesamt ca. 950 Euro. Die sind jetzt rund 2400 Euro wert. Mein Tipp ist also nicht ganz uneigennützig ;-)

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