DRM und nichts zu machen?!
Wer immer noch glaubt, dass es sich bei DRM um etwas Faires handelt, sollte mal nachlesen, wie Andere das einschätzen. [X]
Das ich das schon immer so gesehen habe, ist hinlänglich bekannt. Abzockerbande.
Wer immer noch glaubt, dass es sich bei DRM um etwas Faires handelt, sollte mal nachlesen, wie Andere das einschätzen. [X]
Das ich das schon immer so gesehen habe, ist hinlänglich bekannt. Abzockerbande.
Unser Prominentester “Spinner” wird nicht müde, seine Predigt zu wiederholen - eine Aussage, die einer Überprüfung zum Leidwesen der Mineralölkonzerne sogar standhält und darum immer noch verlacht resp.verteufelt resp. verschwiegen wird. Ich zitiere hier aus der Seite vom Zweitausendeins Verlag:
“Der große Bio-Sprit-Schwindel - und die Alternative: Hanf!
Vor dreizehn Jahren, im Mai 1995, schrieb ich einen kleinen Artikel über den großen Bio-Diesel-Schwindel, , die Tatsache, dass Mineralöl-,- und Autoindustrie damals begannen, Pflanzenöl in einem mehrstufigen chemischen Verfahren zu Methylester zu verwandeln - unter Einsatz von Methanol (einem Erdgasprodukt), unter Zurücklassung von Abfall (Glyzerin) und in großtechnischen, zentralen Anlagen. Als “Schwindel” bezeichnete ich das deshalb, weil Rudolf Diesel seinen Motor seinerzeit ausdrücklich für den Gebrauch von Pflanzenölen konzipiert – und ein alter Mercedes mit einem Elsbett-Dieselmotor gerade mit einem Verbrauch von 3 l Pflanzenöl auf 100 km eine Öko-Rallye gewonnen hatte. Dennoch behauptete die Industrie, das Pflanzenöl müsse durch die aufwändige “Veredelung” an die moderne Motorentechnik angepaßt werden . Dass die Diesel-Motoren seitdem nicht massenhaft mit der preiswerten Elsbett-Einspritzung versehen wurden, hat indessen seinen Grund nicht in der Technik, sondern im Geschäft: “Das allseits beschworene CO2- neutrale 3-Liter-Öko-Auto existiert, es könnte mit dem Elsbettmotor morgen gebaut werden; nur würde das Milliardenimperirum der petrochemischen Industrie dadurch in den Grundfesten erschüttert. Denn auf 30 Millionen Hektar stillgelegter Flächen in der EU könnten jährlich 30 Millionen Tonnen Treibstoff wachsen, und jeder Bauer könnte eine freie Tankstelle eröffnen - ohne ein Gramm Chemie, ohne Preisdiktat durch die Biodiesel-Raffinerien.”
Das ist jetzt fast 13 Jahre her, mittlerweile gibt’s den “veredelten” Biodiesel an fast jeder Tankstelle, die Mineralölkonzerne verdienen prächtig daran und kein Schwein regt sich mehr über diesen Irrsinn auf. Stattdessen macht eine neue Diskussion weltweit Schlagzeilen, dass nämlich Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen zu Lebensmittelteuerung und Hungernöten führt – und das ist kaum weniger absurd. Diesesmal geht es weniger um Pflanzenöle, sondern um die Energiegewinnung aus Biomasse und das stets angeführte Horrobeispiel, dass dafür Regenwald gerodet und wertvolle Nahrungspflanzen verloren gingen. Dies mag an einigen Orten in Südamerika sogar zutreffen, wo Zuckerrohr auf gerodeten Waldflächen angebaut wird und statt zur Ernährung zur Gewinnung von Flüssigalkohol (Ethanol) verwendet wird. Dennoch existieren zum Beispiel in der EU nach wie vor diese Millionen Hektar stillgelegter, ungenutzter Landwirtschaftsflächen und es macht absolut und uneingeschränkt Sinn, diese auch zur Energieversorgung zu nutzen. Allerdings nur, wenn geeignete Pflanzen dafür verwendet werden – doch die heißen nicht Mais, Weizen oder Raps, die in der aktuellen Debatte permanent genannt werden Die mit Abstand beste Energiepflanze allerdings– die nebenbei auch noch hunderte anderer Produkte liefert – bleibt in dieser Debatte außen vor: es ist Hanf. Keine andere Pflanze liefert mehr Biomasse und d.h. mehr Energie pro Hektar. Hanf wächst in 100 Tagen über 4 Meter hoch, benötigt keinerlei Pestizide, ist die beste Vor- und Zwischenfrucht für andere Pflanze und liefert außer Energie noch hunderte anderer wertvoller Produkte.”
Quelle:[X]
Na klar, alles Kiffer. Und fertig.
Der hat bei Anne Will weder beschwichtigt noch relativiert - im Gegenteil.
Und die Bild feiert ihn prompt als rechten Recken. Zu Recht.
Der hier hat eine teilenswerte Meinung dazu: [X]
Ad Sinistram
Wo wir schon mal dabei sind:
Ein Leser der Nachdenkseiten hat mal ausgerechnet, wie es sich darstellt, wenn ein Selbständiger nicht auf eine Rürup-Rente spart, sondern dieselbe Kohle stattdessen auf ein popeliges Sparbuch mit 4% Verzinsung anlegt.[X]
Der Unterschied ist der, dass beim Sparkonto mehr für Staat und Rentner rauskommt, und bei Rürup mehr als die Differenz bei dem Versicherungsunternehmen “versickert”.
Mathematisch nachgewiesen, was Müller schon immer sagt. Mit Excel-Tabellen zum Nachrechnen.
Wer immer noch zweifelt, soll es ausdrucken und den Berater seines Vertrauens fragen, wo denn da wohl der Fehler steckt.
Wogegen man sich in Deutschland alles versichern lassen kann, ist schon abenteuerlich. Ich lasse mich demnächst auch gegen Gesetzesverstöße versichern.
Zum Beispiel gegen Urheberrechtsverletzungen - das wär doch ein Geschäftsmodell. Und ich Idiot veröffentliche das auch noch - hey, alles nur Spaß!
Siemens jedenfalls….[X]….meint das ernst!
(Ja, das ist wiedergekäut, aber es ist sicher im Sinne des Autors eine breite Basis zu bekommen, EuRo)
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
gestern war der Tag des des geistigen Eigentums, und sie haben einen Brief von einhundert selbstlosen Kulturschaffenden erhalten, die
aufgrund der unmoralischen Nutzung des Internets in Sorge sind, dass der Nachwuchs demnächst für sein Geld dauerhaft hart zu arbeiten
gezwungen sein könnte und niemand mehr mit einem einzigen Supererfolg für alle Zeiten ausgesorgt haben wird.
Kulturschaffende waren bereits im vorigen Jahrhundert durch das Aufkommen von Kompaktkassetten, Videorecordern,
Photokopiergeräten und CD-Brennern vom Ruin bedroht. Als plötzlich jedermann Kopien und Mitschnitte von Rundfunksendungen
anfertigen konnte und diese an seine ganzen Freunde verschenkte, hat das die Kultur zwar beflügelt, aber
das konnte ja niemand wissen. Das darf sich nicht wiederholen. Diesmal muss der Fortschritt aufgehalten werden.
Im 19. Jahrhundert zerstörte die ungehinderte Einführung von Kältemaschinen eine florierende weltweite Eistransportindustrie,
und im 20. Jahrhundert trieb der Verbrennungsmotor zahlreiche Dampfmaschinenhersteller und Pferdezüchter
in den Ruin. Weltweit gingen Millionen von Arbeitsplätzen verloren, Aktionäre gingen bankrott. Diese Beispiele zeigen,
daß der technologische Fortschritt mit Leichtigkeit höchst erfolgreiche Geschäftsmodelle zerstören kann, was für die Betroffenen
sehr unangenehm ist.
Dank Ihres vorbildlichen Einsatzes, Frau Bundeskanzlerin, haben die Chinesen völlig damit aufgehört, einfach
etwas zu kopieren, leben im Wohlstand und schützen ihre Bürger vorbildlich vor gefährlichen Inhalten
aus dem Internet. Auch England und Frankreich nehmen sich bereits ein Beispiel an China.
In Deutschland dagegen wurden allein im vergangenen Jahr über 300 Millionen Musikstücke im Wert von 100-200 Millionen Euro illegal aus
dem Internet heruntergeladen. Im Durchschnitt hat sich also jeder Bundesbürger einen unrechtmäßigen Vorteil von fast 2 Euro verschafft,
zehnmal mehr, als legal verkauft wurde. Welch Wachstum und Wohlstand für Deutschland hätte man mit 100 Millionen
Euro mehr in den Händen der Contentindustrie wohl erreichen können?
Die Versuche, dem Verbraucher mit technischen Mitteln unmoralische Handlungen zu erschweren, waren überraschenderweise
kontraproduktiv, da offenbar trotz aller Aufklärungsbemühungen nur wenige Konsumenten bereit sind, für defekte Produkte bei
eingeschränkter Vielfalt Geld auszugeben, während funktionierende Produkte in voller Vielfalt einfach so aus dem Internet heruntergeladen
oder von Freunden kopiert werden können. Aber das Internet wurde schliesslich nicht erfunden, um frei Informationen
auszutauschen, sondern schnell viel Geld zu verdienen zu können.
Es kann nicht sein, dass weiterhin alle Bevölkerungsschichten, darunter auch viele mittellose Jugendliche und das sozial Schwache sich für
wenig Geld Kulturgenuss verschaffen und dafür gerade einmal 6.7 Mrd. Euro Rundfunkgebühren, hunderte Millionen an
Pauschalabgaben und Milliarden an Mehrwertsteuern auf technische Geräte entrichten. Oder noch schlimmer, sich vielleicht Fernsehaufzeichnungen
mit herausgeschnittener Werbung ansehen! Diese existentielle Bedrohung des Nachwuchses unserer Kulturelite ist eine
Bedrohung Deutschlands als Kulturstandort, so wie wir ihn kennen.
Was, wenn jeder Film, jedes Musikstück und jedes Buch, das jemals aufgezeichnet wurde, legal heruntergeladen werden
könnten, statt kontrolliert vermarktet und rechtzeitig entsorgt zu werden, um Neuem Platz zu machen? Da müsste der Nachwuchs ja bessere
Produkte liefern als die Alten, und man müsste selbst entscheiden, was man rezipieren soll, oder sich auf Empfehlungen von
Freunden verlassen, statt wie bisher bequem ummarktet zu werden.
Und Sie können es unmöglich zulassen, dass Nachwuchstalente unter Umgehung der etablierten, hoch entwickelten Verwertungskonzerne
direkt an den Verbraucher verkaufen. Schliesslich tragen diese Konzerne mit ihren selbstlosen Spenden erheblich zur politischen
Willensbildung in unserem Land bei.
Die Musik und Filmindustrie (1,6 bzw. 3 Mrd. ¤ Umsatz) darf nicht weiterhin nur ein Mitesser am Gesäß der IT-Industrie (134 Mrd. ¤)
bleiben, denn sie versorgt viele Stars, die wichtige Multiplikatoren sind und mit denen Sie, Frau Bundeskanzlerin, es sich nicht verscherzen
sollten. Bitte sorgen Sie dafür, das die Contentindustrie sich an prominenterer Stelle im Wirtschaftskreislauf festsetzen und
sich ungehindert ausbreiten kann.
Ihre möglicherweise bestehenden Befürchtungen hinsichtlich der Popularität der notwendigen Massnahmen sind verständlich, aber Sie können
sicher auch hier erfolgreich auf europäische Richtlinien verweisen, die umgesetzt werden müssen. Erfreulicherweise konnte ja Deutschland
bereits dank der kostenlosen Mitarbeit von Konzernvertretern in den Ministerien deutliche Fortschritte bei der Wirtschaftsfreundlichkeit
der Gesetze erreichen.
Geistiges Eigentum ist das Öl des 21. Jahrhunderts. Wo kämen wir da hin, wenn jeder Bürger in unserem Land Öl beliebig und
zu geringen Kosten vervielfältigen könnte? Wir, das Internet, möchten Sie daher bitten, die Angelegenheit zur Chefsache
zu machen, da es wohl derzeit kaum wichtigere Probleme gibt, um die Sie sich kümmern müssten.
In Hoffnung auf ihre Unterstützung und mit freundlichen Grüssen
Das Internet
P.S. Dieser Brief ist das geistige Eigentum von Pavel, einem Freund von Fefe.
Hier[X] als Original-pdf in derselben kruden Satzart herunterzuladen, wie das Vorbild.
Der Satz ist ja wohl symptomatisch für unsere gesamte Gesellschaft:
“Das gesetzliche Umgehungsverbot für technische Schutzmaßnahmen hindert die Verbraucher daran, von ihrem Recht Gebrauch zu machen, wollen sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen.”
Hier geht es einmal mehr um DRM [X]
Aber das ist inzwischen ja fast überall so: Will ich meine Rechte in Anspruch nehmen, komme ich mit dem Gesetz in Konflikt. Da stimmt doch irgendwas nicht!
…und keiner merkt es:
Zitat aus dem SpOn:
“Ramsauer stellte in der “Berliner Zeitung” klar: “Das wird es mit uns nie geben.” Über die Bezahlung von Angestellten befänden immer noch die Eigentümer von Unternehmen. Wenn der Staat anfange, in die Gewinn- und Verlustrechnung von Unternehmen hineinzurechnen und in moralisch gute und schlechte Aufwendungen einzuteilen, höre der Spaß auf.”
D’accord!
Sollen sie doch bezahlen was sie wollen. Was habe ich damit zu tun? Es geht darum, dass sie die Abfindungen “IN VOLLER HÖHE VON DER STEUER ABSETZEN KÖNNEN”.
Und nur darum geht es. Und da hat der Ramsauer doch recht - nochmal:”Wenn der Staat anfange, in die Gewinn- und Verlustrechnung von Unternehmen hineinzurechnen und in moralisch gute und schlechte Aufwendungen einzuteilen, höre der Spaß auf.”
Genau. Steuerlich absetzbar - und damit von mir mit subventioniert hat da gar nichts zu werden. Alles Sache des Unternehmers. Der Staat soll sich raushalten. Von Ramsauer und mir aus sogar ganz. Auch bei der ersten Million.
Genau das ist das Wort, das die Technik beschreibt, die mich zum Eröffnen dieses Blogs getrieben hat.
Da gibt es Medien, die im wesentlichen alle das selbe erzählen. Ganz schlimm geworden ist das einstige Bollwerk der Demokratie nach dem Tod seines einstigen Chefredakteurs Augstein.
Und wat is nu? Ausgerechnet in der Online Ausgabe dieser Hauszeitung der Kanzlerin stehen kritische Worte zu der Art und Weise, wie das amerikanische Volk hinters Licht geführt wird. Manchmal ist es schon ironisch, was so passiert.
Das Pentagon betreibt eine PR Abteilung - ach? Hatte ich nach Top Gun bereits geahnt. [X]
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