Barth-Bashing ist in
So ist das in Deutschland. Wir lieben unsere Newcomer, verhelfen ihnen genau darum zu großer Popularität und wenn sie dann Erfolgreich sind (weil wir sie dazu gemacht haben), hauen wir drauf. Das ist ein deutsches Alleinstellungsmerkmal. Alle anderen Länder feiern ihre Helden. Bei uns wird gebasht - auf Boris, auf Schumi, auf Mario. Der Barth lockt halb Deutschland an und die andere Hälfte haut drauf - weil die sog. Journalisten das tun. Ist halt schick.
Aber es gibt ja nicht nur Mainstream - gottseidank. Es gibt auch die Blogosphäre. Und da wurde Barth seit jeher ignoriert. Aber nicht gebasht. Jetzt wirds Zeit mal was drüber zu sagen. Und das hat einer fantastisch differenziert hinbekommen, wie ich finde: [X]
Leseprobe:
Henrik C. Sassen – Kritiker lobten vor allem sich selbst indem sie seine billigen Geschlechterwitze als dümmlich und abgeleiert erkannten. Doch eine Leistung blieb bislang unbeachtet. Immer öfter fanden Presse-Fritzen des Mainstreams, die sich als Intellektuelle handelten, den Zugang zu ihm, um sich Zeilen-trächtig zu erregen: Mario Barth, der Zukleisterer frischer Witze.