“Lösung” von Asse II

Bloged in Alte Sachen, Politik von euro Donnerstag August 14, 2008

Das Atommüllendlager Asse II ist undicht. Sagten wir bereits. Dann hatte man ja die spannende Idee, den ganzen Salzstock zu fluten. Stahlfässer in Salzwasser - das kommt nicht so gut. Außerdem hat man jetzt herausgefunden, dass da wohl mal entgegen der Betriebsordnung, flüssiger Abfall eingelagert wurde. Das entwickelt sich noch zu einem grandiosen Krimi. Herr Schorlau, würden Sie bitte mal wieder zur Feder greifen.
Die aktuelle Lösung besteht darin, täglich anfallende Lauge nach Eschede zu transportieren. Die haben da auch einen Schacht, wo man sowas reinkippen kann und außerdem sind die da leidgeprüft.
Wenn man den Artikel dazu beim NDR liest, kommt man nicht umhin, den Entscheidern eine ziemlich hohe Kompetenz vor allem bei Konzeption, Planung und Betrieb eines solch brisanten Lagers volle Kanne abzusprechen. [X]
Aber who cares? Nach uns die Sintflut.

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