Big Brother Award 2008 (I)

Bloged in Politik, Dingenskirchen von euro Montag Oktober 27, 2008

Einstweilen einen lieben Gruß aus Wien.
Frank und ich sind in unserer Eigenschaft als Moderatoren von Radio netwatcher zunächst in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld gewesen, um von dort aus über die Verleihungsgala zu berichten, um im Anschluß daran direkt nach Wien zu fliegen.
Hier waren wir am Vorabend des Nationalfeiertags Gast des österreichischen BBA und versuchen heuer eine Radiosendung darüber zu machen.
Über die Verleihung und die Preisträger an dieser Stelle demnächst mehr (darum die Klammer mit der “I”).
Dank an das Team Radio netwatcher und Radio Orange 94.0 für die Gastfreundschaft.

Gescheiterte Konservative ehren Ackermann

Bloged in Politik von euro Donnerstag Oktober 23, 2008

Da gibt es ein Auffangbecken für ehemalige Großkotze. Nennt sich “Initiative Forum Zukunft e.V.”
Da sitzen so Haudegen wie Lothar Späth oder Horst Teltschik. Und dieser Verein krönt nun den Deutsche Bank Chef “Mister 25%” Ackermann preis.
Die FR fragt zu Recht wofür:[X]?

Noch ein Brief

Bloged in Politik von euro Donnerstag Oktober 23, 2008

Die Stimmen nehmen zu, werden lauter. Die Ignoranz leider auch. Da müssen wir durch. Hier ein Brief, geschrieben von einem Vorstandsmitglied der WASG an unsere Außenkanzlerin:

Sehr geehrte Frau Merkel,

die Summen zur Rettung der Banken werden von Tag zu Tag astronomischer – das schon lange verspielte Vertrauen lässt sich so aber offensichtlich nicht zurückgewinnen.

Wo kommt der Milliardenregen eigentlich auf einmal her?

Wir, die Öffentlichkeit, bekamen doch seit Jahren von den Regierungen nur zu hören, wir „müssten den Gürtel enger schnallen“, der verarmte Staat müsse Haushaltslöcher stopfen, darum das Volksvermögen verscherbeln, beim öffentlichen Dienst drastisch Kosten senken und könne nicht einmal mehr so bescheidene Summen wie die zur Unterstützung des Transports von Blinden und sonst Behinderten erübrigen (so z.B. in Berlin).

Wo also nimmt plötzlich der Staat all diese phantastischen Summen her? Klar ist, dass Sie auch jetzt wieder die Masse der Bürger, die durch Ihre Politik und die Ihrer Vorgänger bereits seit Jahren zugunsten unersättlicher Groß-Hasardeure ausgeplündert worden sind, die Zeche zahlen lassen wollen, die Sie uns eingebrockt haben. Jetzt, in der vorhersehbaren „Krise“, in geradezu atemberaubendem Ausmaß. Sie werfen mit Geld um sich, das Ihnen nicht gehört und das der Staat bis vor einigen Tagen angeblich oder wirklich gar nicht hatte. Kein Wunder, dass das kein Vertrauen schafft – schon gar nicht bei den zockenden Banken.

Nun plötzlich teilen Sie auch öffentliche Schelte an die Banken aus - fraglos verdient.

Die Schuld jedoch liegt in erster Linie bei I h n e n selbst, Frau Merkel. S i e haben in Deutschland die volle Verantwortung, in der EU eine gravierende Teilverantwortung für die angerichteten Schäden und daher auch eine erhebliche weltweite Verantwortung und Schuld. Abschiebung dieser Verantwortung steht Ihnen nicht zu, Frau Merkel! S i e haben sich zusammen mit Ihren Kabinettskollegen stets zum willigen Erfüllungsgehilfen der – zweifelhaften - Interessen der USA gemacht, S i e haben mit deutscher Musterknabenmentalität in der EU stets die für die Allgemeinheit schädlichsten Varianten jedes Politikfeldes im Interesse einer kleinen Schicht maßloser Profiteure vorangetrieben.

Und Sie können keinesfalls sagen, Sie hätten es nicht gewusst: es gab in all den Jahren genug (und gibt immer mehr) fachkundige Stimmen, die eine Abkehr von Ihrer (und Ihrer Vorgänger Kohl und Schröder) halsbrecherischen Politik fordern und reelle gangbare Alternativen immer wieder aufgezeigt haben. Sie haben stattdessen stets weiter skrupellos den „Bock zum Gärtner“ gemacht: Beratung durch Lobbyisten, die inzwischen gewohnt sind, unter jeder Bundesregierung so ziemlich alles zu bekommen, was sie haben wollen, u.a. eine Medienkonzentration, die faktisch die Pressefreiheit zum Erliegen gebracht hat. Sie haben Praktiken zum Standard werden lassen, die man herkömmlich mit Recht als Formen von Korruption zu betrachten pflegte.

Aber selbst wenn Sie – wegen selbstgewählter einseitiger Beratung durch hochkarätige Lobbyisten nicht gewusst haben sollten, wie schädlich die Politik ist, die Sie da (zusammen mit Ihren gleichermaßen verstockten SPD-Kollegen) leichtfertig immer weiter auf die Spitze treiben, so gilt für den Chef-Amtsträger mindestens das, was für jeden Bürger gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Wir fordern deshalb, dass Sie selbst, Frau Merkel, an allererster Stelle die angemessenen Konsequenzen aus Ihrem anhaltenden politischen Versagen ziehen.

Wir schlagen Ihnen einige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung vor:

1) sorgen Sie umgehend dafür, in Deutschland und mit Ihrem Einfluss in der EU, dass die Mega-Profiteure persönlich belangt und zur Kasse gebeten werden. Ein Tropfen auf den heißen Stein nur, dürfte aber vertrauensbildender wirken als „Ihre“ Papiermilliarden, an die niemand mehr glaubt.

2) treten S i e sodann von dem Amt, dem Sie eindeutig nicht gewachsen sind, zurück. Stellen Sie sich der Fahndung wegen Verdacht auf Veruntreuung von öffentlichem und privatem Eigentum. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Vorgänger Kohl und Schröder ebenfalls belangt werden.

3) verzichten Sie auf Pensionsansprüche bis auf einen Betrag in Höhe von „Hartz IV“. (Die Millionen Bürger, die durch Ihre und Ihrer Vorgänger Politik in Arbeitslosigkeit und Lohnverlust gedrückt worden sind, könnten Sie beraten, wie man damit nicht über die Runden kommt).
Ihr Verzicht wäre natürlich wirtschaftlich völlig bedeutungslos: er könnte aber ein Symbol für Abkehr von Polit-Zockerei werden.

Sie haben für Ihr Amt den Eid geleistet, vom Volk Schaden abzuwenden. Diesen Eid haben Sie ganz klar gebrochen. Die genannten Maßnahmen können das nicht wieder gutmachen. Sie könnten aber wenigstens ansatzweise eine Abkehr von Willkür und Kumpanei mit Lobbyisten-Beutegemeinschaften andeuten und so etwas vom im Volk verloren gegangenen Vertrauen zurück gewinnen.

Ulrike Kölver

Quelle Daniel Neun auf Radio-Utopie

Ein Abschiedsbrief

Bloged in Dingenskirchen von euro Dienstag Oktober 21, 2008

Veröffentlicht von der FTD und von Jochen. Es ist wohl einer der bedeutendsten Artikel, die bei Duckhome je erschienen sind und es ist mehr als nur eine Schande, dass das keine große Presse bekommt.[X]

Ich erlaube mir hier, bei der Verbreitung des Briefes zu helfen. Ich glaube, damit weder Jochen noch dem Urheber, Andrew Lahde, etwas wegzunehmen. Im Gegenteil ich versuche beiden etwas zu verschaffen: Gehör!

Sehr geehrter Anleger,

heute schreibe ich nicht, um zu prahlen. Das wäre völlig unangemessen, da so viele leiden. Ich will auch nicht weitere Vorhersagen abgeben. Die meisten meiner früheren Prognosen sind eingetroffen oder werden gerade Realität. Ich schreibe vielmehr, um mich zu verabschieden.

Im “Wall Street Journal” wurde jüngst ein Hedge-Fonds-Manager, der gerade seinen 300 Mio. $ schweren Fonds auflöst, mit den Worten zitiert: “Was ich über das Hedge-Fonds-Geschäft gelernt habe? Dass ich es hasse.” Das kann ich so unterschreiben.

Ich habe das Spiel wegen des Geldes mitgemacht. Die Low-Hanging Fruits - sprich: die Idioten, deren Eltern für Yale und den Harvard-MBA blechen - warteten nur darauf, gepflückt zu werden. Diese Leute waren (häufig) wirklich die Ausbildung nicht wert, die sie (angeblich) erhalten haben, aber sie stiegen trotzdem in Unternehmen wie AIG, Bear Stearns und Lehman Brothers sowie in alle Ebenen unserer Regierung auf. Dieses die Aristokratie stützende Verhalten machte es mir letztlich nur einfacher, Leute zu finden, die dumm genug waren, meine Verluste auszugleichen. Gott segne Amerika.

Ich habe viel zu vielen Menschen für meinen Erfolg zu danken, aber ich will auch nicht wie ein Hollywoodschauspieler bei einer Dankesrede klingen. Das Geld war mir Lohn genug. Außerdem wissen die zahllosen Leute, denen Dank gebührt, dass sie gemeint sind.

Ich werde kein Geld mehr für andere Leute oder Unternehmen verwalten. Ich habe genug damit zu tun, mich um mein eigenes Vermögen zu kümmern. Einige Leute meinen, meinen Nettowert annähernd ausgerechnet zu haben, und wundern sich vielleicht, dass ich mit einer so verhältnismäßig kleinen Kriegskasse aussteige. Aber das ist in Ordnung, ich bin zufrieden mit dem, was ich bekommen habe.

Sollen doch andere ein neun-, zehn- oder elfstelliges Vermögen anhäufen. Aber bis dahin ist ihr Leben nichts wert. Ein Termin nach dem anderen, immer drei Monate im Voraus ausgebucht, im Januar zwei Wochen Urlaub, wo sie die ganze Zeit auf ihren Blackberry starren. Und wozu? In 50 Jahren sind sie doch ohnehin alle vergessen. Niemand wird sich an Steve Ballmer, Steven Cohen und Larry Ellison erinnern. Dieses ganze Getue, ein Vermächtnis zu hinterlassen, verstehe ich nicht. Fast jeder wird vergessen, also versucht doch gar nicht erst, euch unsterblich zu machen. Werft den Blackberry weg, und genießt das Leben!

Das war’s dann also, ich steige aus. Bitte erwarten Sie auf E-Mails oder Anrufe keine Reaktionen. (…) Ich habe kein Interesse an irgendwelchen Geschäften, für die mich andere gewinnen wollen. Zum Markt habe ich wirklich nicht viel zu sagen, außer dass es noch eine Weile, möglicherweise auf Jahre hinaus, schlimmer wird. Ich bin zufrieden, außen vor zu bleiben und abzuwarten. Auf diese Weise haben wir schließlich auch aus dem Subprime-Debakel Geld gemacht. Jetzt habe ich die Zeit zu genesen - von all dem Stress, den ich mir in den vergangenen zwei Jahren aufgebürdet habe wie schon in meinem ganzen Leben. Denn immer musste ich mit denen konkurrieren, deren Vorteile (sprich: reiche Eltern) ich nicht hatte. Möge das Leistungsprinzip Teil der neuen, unbedingt erforderlichen Regierungsform werden.

Was die US-Regierung anbelangt, hätte ich einen Vorschlag. Zunächst möchte ich auf die offensichtlichen Fehler aufmerksam machen: In den vergangenen acht Jahren wurden dem Kongress wiederholt Gesetzentwürfe vorgelegt, die den räuberischen Kreditvergabepraktiken der jetzt meist nicht mehr existenten Institute Einhalt geboten hätten. Diese Kreditinstitute haben mit schöner Regelmäßigkeit die Säckel beider Parteien gefüllt, und als Gegenleistung lehnten diese Gesetze ab, die den einfachen Bürger schützen sollten. Das ist ein Skandal, aber niemanden scheint es zu kümmern, oder niemand scheint auch nur darüber Bescheid zu wissen.

Seit Thomas Jefferson und Adam Smith hat es kaum einen würdigen Philosophen gegeben - oder zumindest keinen, der sich auf die Verbesserung unseres Regierungssystems konzentriert hätte. 200 Jahre lang hat der Kapitalismus funktioniert, doch die Zeiten ändern sich, und Systeme werden korrupt. George Soros, ein Mann von unermesslichem Reichtum, hat gesagt, er wolle als Philosoph in Erinnerung bleiben. Mein Vorschlag wäre, dass er ein Forum sponsert, in dem kluge Köpfe ein neues Regierungssystem ausarbeiten, das auch wirklich die Interessen des einfachen Mannes vertritt. Gleichzeitig sollten Anreize geschaffen werden, die so verlockend sind, dass auch die Besten und Gescheitesten bereit sind, eine Regierungsfunktion zu übernehmen, ohne dass sie mithilfe von Korruption ihre Interessen und ihren Lebensstil fördern müssten. (…) Ich glaube, es gibt eine Lösung, aber in jedem Fall ist das System derzeit eindeutig kaputt.

Nicht zuletzt möchte ich auf eine alternative Lebensmittel- und Energiequelle aufmerksam machen: Hanf. Man wird ihn in keiner Werbung von BP oder ADM erwähnt finden, aber Hanf wird seit mindestens 5000 Jahren zur Fertigung von Stoffen und Lebensmitteln genutzt und für so ziemlich alles, was aus Mineralölerzeugnissen hergestellt wird. Hanf ist nicht Marihuana und umgekehrt. Hanf ist die männliche Pflanze und wächst wie Unkraut. Die erste amerikanische Flagge wurde aus Hanffaser gefertigt, und unsere Verfassung wurde auf Papier gedruckt, das aus Hanf hergestellt worden war. Noch im Zweiten Weltkrieg bediente sich die US-Regierung seiner und erklärte es nach dem Sieg prompt für illegal.

Warum ist es in einer Zeit, in der immer und überall darüber gesprochen wird, in Sachen Energie unabhängiger zu werden, illegal, diese Pflanze in diesem Land anzubauen? Ach ja, da ist ja die weibliche Pflanze. Das Übel. Marihuana. Es macht high, bringt einen zum Lachen, verursacht keinen Kater. Im Gegensatz zu Alkohol führt es nicht zu Kneipenschlägereien oder verprügelten Ehefrauen. Warum also ist diese harmlose Pflanze illegal? Ist sie eine Einstiegsdroge? Nein, das wäre Alkohol, der in diesem Land so heftig beworben wird. Meiner Ansicht nach ist Hanf illegal, weil Amerikas Unternehmen, die den Kongress in der Hand haben, viel lieber süchtig machende Medikamente verkaufen, als das private Züchten einer Pflanze zu erlauben, das keinen Gewinn in die eigenen Kassen spült. Dieses Vorgehen ist lächerlich. Es hat dazu beigetragen, dass wir von Energiequellen im Ausland so abhängig sind. Andere Länder lachen sich über die Dummheit unserer Politik kaputt, vor allem Kanada und einige Nationen in Europa. In den US-Medien merkt man davon nichts, denn sie ignorieren das Thema. Bitte, Leute, hört auf zu reden und fangt an, darüber nachzudenken, wie wir wirklich Selbstversorger werden können.

Ich empfehle mich hiermit und wünsche viel Glück.

Mit freundlichen Grüßen

Andrew Lahde

Mehr kann man nicht aus meiner tiefsten Seele sprechen. Und wer zu Letzterem mehr als Vorurteile hat, nämlich Fragen, dem sei ein Buch empfohlen, in dem alles drinsteht, was man wissen sollte und nicht das, was sie einem glauben machen wollen:

[Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf]

Zum Wahlkampf in Amerika

Bloged in Politik von euro Montag Oktober 20, 2008

Frank Schaeffer war 2002 noch McCain Supporter. Jetzt hat er eienen offenen Brief geschrieben - an McCain und gegen seine Art Wahlkampf zu machen. Auf Democracy Now (democracynow.org) liest er ihn selbst vor und rklärt ihn.
Auf Youtube für alle, die nicht regelmäßig gucken:

Die Gegenöffentlichkeit wächst

Bloged in Politik von euro Montag Oktober 20, 2008

Man trifft beim Surfen in den unendlichen Weiten des Internets auf immer mehr Gleichgesinnte.
Hier ein äußerst lesenswerter Artikel - nicht zuletzt wegen der Links. [X]

§323c StGB

Bloged in Geld, Dingenskirchen von euro Montag Oktober 20, 2008

Zitat:

§ 323c
Unterlassene Hilfeleistung

Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

Ich fordere ein Jahr ohne Bewährung für Horst Seehofer.
Begründung hier: [X]

Wer angesichts der Bankmanagerprovisionssubventionen in mehrstelliger Milliardenhöhe da keinen Kotzreiz bekommt, sollte mal zum Arzt gehen. Kotzreiz ist ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers gegen Vergiftungen. Könnte gefährlich sein, dagegen immun zu sein.

244 reloaded

Bloged in Geld, Politik von euro Montag Oktober 20, 2008

In der Schweiz gibts auch erstmal einen großen Happen der Rettungsboote für die Verursacher des Untergangs: [X]

Da sind wir in Deutschland besser dran. Hier kann das nicht passieren. Hier wird nämlich gar nicht erst kontrolliert, was mit der Kohle passiert. [X]

Die Daten sind sischer!

Bloged in Politik von euro Sonntag Oktober 19, 2008

Nachdem die Telekom vor zwei Jahren die persönlichen Daten ihrer Handykunden “veröffentlicht” hat, will der Axel Springer Verlag dem nicht nachstehen und veröffentlicht die persönlichen Daten von Anzeigenkunden. Auch solche, die anonym bleiben wollten und Chiffre Anzeigen aufgegeben haben. Das könnte pikant werden.[X]
Hoffentlich ist einer von der “Elite” dabei, damit es auch raucht im Karton. Wenn da “nur” Hartz IV-Untermenschen betroffen sind, wird das mit Glück gerade mal eine Entschuldigung geben - wenn überhaupt.

Definition von “notleidend”

Bloged in Politik, Dingenskirchen von euro Samstag Oktober 18, 2008

Milliarden sind plötzlich wie aus dem Nichts erschienen - zur Unterstützung Notleidender. Also notleidender Banken.
Die anderen “sogenannten” Notleidenden leiden sowieso Not.
Ehda Not sozusagen. Wozu dafür Geld lockermachen. Das lockt doch nur Sozialschmarotzer an, die sich auf Kosten der Steuerzahler durchfüttern lassen. Und darum hat Nordrhein Westfalen gehandelt. Das eine Prozent der Nothilfe für die unverschuldet in Armut gefallenen Banken, das bislang für die Sozialschmarotzer, die Obdachlosen, vorgesehen war, musste in diesen harten Zeiten eingespart werden. Pünktlich zum Winter wurde das Geld gestrichen. Erfrieren wird schon keiner. Selbst die Pole schmelzen ab. 5°C wärmer ist es dort bereits. Das gibt ein gutes Gefühl für die Obdachlosen…
[X]

Ich beantrage 5 Jahre ohne Bewährung für den/die Entscheider.

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